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Die Tappan Zee Brücke über den Hudson River

Die Tappan Zee Brücke über den Hudson River – Schalungs- & Unterstützungssysteme

Bau eines kundenspezifischen, abgehängten Kofferdamms als Bestandteil des Baus der neuen Tappan-Zee-Brücke (die Governor Mario M. Cuomo Brücke) als Ersatz für die bestehende Brücke über den Hudson River in New York

Aufgabe

Bau zweier Ankerpfeiler-Fundamente (10 Meter mal 108 Meter mal 4,2 Meter tief) und zweier Turmfundamente (18 Meter mal 110 Meter mal 4,8 Meter tief) mit minimalem Wassereintritt für die mehr als 4,8 km lange Brücke

Herausforderung

Bei der Brückenkonstruktion mussten wichtige architektonische Merkmale berücksichtigt werden, wie z. B. die Schrägtürme von 128 Metern Höhe, geometrisch ausgerichtete Tragseile, Träger, Querträger und Fundamente.

Ausführung

Um die Fundamente zu schalen, konstruierte Aluma Systems kundenspezifische Stahlkästen mit integrierten Spannelementen und dichtgeschweißten Deckblechen. Das System wurde aus hochfesten Stahlplatten (6 Meter mal 3,3 Meter) und vorgefertigten Unterseiten hergestellt, die von Senkkästen mit einem Durchmesser von 1,8 Metern getragen wurden. Insgesamt wurden mehr als 4.600 Quadratmeter Schalung zur Verfügung gestellt, die fast 900 Tonnen Stahl benötigten.

Die Schalungsformen blieben zwei ganze Winter im Hudson River und widerstanden jeder erdenklichen Herausforderung – Eisschollen, Treibgut und einem Nordoststrom mit Wellen, die das Bauwerk überstiegen.

Die Fertigteildecks wurden über dem Hudson montiert; und die Aluma Kofferdammformen wurden mit schweren Winkeln und Bolzen an der Seite der vorgefertigten Unterseiten befestigt. Sämtliche Formen wurden nach dem Zusammenbau aller Platten mit Druckfugenmaterial versiegelt. Nach der Sicherung wurde das gesamte System mit Hilfe von Litzenhebern mit einer gleichmäßigen Absenkung in den Hudson River abgelassen, was fast einen Tag in Anspruch nahm. Die Schalungsformen waren so konstruiert, dass sie 2,5–4,2 Meter Wasser des Hudson Rivers während des Baus zurückhalten konnten.

Sobald sie an Ort und Stelle waren, wurde der Beton in zwei Zügen gegossen: der erste von 3,15 Meter über der Wasserlinie und der zweite bis zur Spitze des Fundaments. Beim Betonguss auf die vier Fundamente kam es nur zu geringfügigem Wassereintritt.